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Regulierungsüberprüfung

Ausbildende Betriebe sind an eine Reihe von verpflichtenden Regulierungen gebunden. Zu umfassende Vorgaben können die Ausbildungsbereitschaft hemmen. Die Regulierungsüberprüfung soll zeigen, ob und in welchen Abläufen ein Abbau von Regulierungen – sowohl rechtliche Bestimmungen als auch Umsetzungsvorgaben – die Ausbildungsbereitschaft fördern kann.

Die Entlastung der Betriebe ist ein wiederkehrendes Anliegen. Gemäss dem 2023 verabschiedeten Unternehmensentlastungsgesetz sollen bestehende Regulierungen regelmässig auf Entlastungspotenzial untersucht werden. Die Regulierung in der beruflichen Grundbildung war in der Vergangenheit mehrmals Gegenstand von Überprüfungen. Verschiedene Verbesserungen wurden eingeführt. Dennoch äusserten 2025 in der Konsultation im Rahmen des Projekts «Attraktivität der Berufsbildung» Akteure aus unterschiedlichen Bereichen den Wunsch nach Bürokratieabbau. Vor diesem Hintergrund hat das nationale Spitzentreffen der Berufsbildung 2025 eine Regulierungsüberprüfung gutgeheissen.

Projektziel

Aufbauend auf bestehenden Studien soll das Projekt Umfang und Charakter der Vorgaben und Regeln aufzeigen, mit denen Lehrbetriebe konfrontiert sind. Möglichkeiten zum Abbau von Vorgaben und Regeln sollen geprüft und konkrete Vorschläge zuhanden der gesetzlich zuständigen Verbundpartner erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zuhanden des nationalen Spitzentreffens der Berufsbildung 2027 festgehalten.

Projektstand

Für die Regulierungsüberprüfung hat das SBFI ein externes Mandat vergeben. Ein Detailkonzept wurde erarbeitet. Anhand ausgewählter Berufe werden Fallstudien in Betrieben durchgeführt. Fokusgruppen werden die Ergebnisse uns Lösungsansätze aus den Fallstudien vertiefen und weiterentwickeln. Eine Begleitgruppe wird das Projekt mit Fachexpertise begleiten. Die TBBK wird laufend eingebunden.

Weiterführende Informationen

Träger

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI