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Projekte 2030 – Digitalisierung

Schaffen eines Netzwerkes für digitale Lehr- und Lerntechnologien in der Berufsbildung (Plattformen, digitale Identität etc.). Nutzen der digitalen Technologien in der Aus- und Weiterbildung (inkl. Lernortkooperation). Anpassen der Ausbildungsgrundlagen und Förderung der Weiterbildung für Berufsbildungsverantwortliche (Technologien und Rollenverständnis). Vereinfachen und Digitalisieren der Bildungsadministration.

Umgang mit digitalen Lehr- und Lernformen bei der Anerkennung von Bildungsgängen

Digitale Lehr- und Lernformen eröffnen neue Chancen für die Berufsbildung, aber erfüllen sie auch die rechtlichen und qualitativen Vorgaben? Das SBFI als Anerkennungsinstanz von verschiedenen Bildungsgängen liess entsprechende Grundlagen in einem externen Mandat durch das EHB und die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) erarbeiten. Die Studie fokussiert auf Bildungsgänge an höheren Fachschulen (HF) und berufspädagogische Bildungsgänge.

Optimieren der Governance

Im Projekt wurde ein Umsetzungskonzept zur Systematisierung der Gremienstruktur der Berufsbildung entworfen. Mit der Genehmigung vom nationalen Spitzentreffen der Berufsbildung vom November 2020 wird die neue Gremienstruktur per 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt.

Beschleunigung der Zusammenarbeit bei der Berufsentwicklung

Die Organisationen der Arbeitswelt müssen die Möglichkeit haben, ihre Ausbildungsinhalte rasch der dynamischen Entwicklung des wirtschaftlichen oder technologischen Umfelds anzupassen. Um die Prozesse zu beschleunigen, müssen Grundsätze festgelegt werden, die einen reibungslosen Ablauf der Revisionsprozesse garantieren. Dazu gehören beispielsweise eine sorgfältige Planung und eine formelle Verpflichtung der verschiedenen Partner, diese Planung einzuhalten.

Machbarkeitsstudie online HBB-Prüfungen

Im Rahmen der Corona-Krise ist der Wunsch aufgekommen, Prüfungen der Höheren Berufsbildung dezentral online abnehmen zu können. Die heutigen Prüfungsordnungen lassen diese Prüfungsform nicht zu. Die Studie soll die rechtlichen Rahmenbedingungen und die technische Machbarkeit von dezentralen Online-Prüfungen analysieren. Anhand einer Pilotprüfung im ICT-Bereich soll die Umsetzung getestet werden.

Entwicklung einer nationalen Strategie für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) unterstützt den Berufs- und Studienwahlprozess von Jugendlichen und ist eine Anlaufstelle für Erwachsene bei allen Fragen der aktiven Gestaltung der beruflichen Laufbahn. Eine Strategie für die BSLB bildet die Basis für eine moderne und zukunftsgerichtete BSLB in den Kantonen und auf nationaler Ebene.

Stärkung der interkantonalen Zusammenarbeit in der Berufsbildung

Die Stärkung der interkantonalen Zusammenarbeit in der Berufsbildung ist wichtig für eine einheitliche und effiziente Umsetzung durch die Kantone. Einheitliche Abläufe tragen zu mehr Effizienz bei, vereinfachen die Steuerung und ermöglichen die Nutzung von Synergien.

Allgemeinbildung 2030

Mit dem Projekt «Allgemeinbildung 2030» wurde die Allgemeinbildung der beruflichen Grundbildung auf die künftigen Anforderungen der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes ausgerichtet.

Modelle der Flexibilisierung für die Berufsbildung

Die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK hat ein Flexibilisierungsmodell für die schulische Bildung erarbeitet. Darin werden die Berufskenntnisse aufgeteilt in berufliche Kernkompetenzen, welche die Identität des Berufes ausmachen sowie in spezifische Handlungskompetenzen, welche in der Verantwortung der Organisationen der Arbeitswelt autonom, rasch und flexibel den aktuellen Bedürfnissen des Arbeitsmarkts anpasst werden können.

Berufsmaturität 2030

Die Berufsmaturität ist seit ihrer Einführung im Jahr 1993 ein zentrales Element des schweizerischen Bildungssystems, das u.a. den Anspruch hat, auf allen Stufen durchlässig zu sein. Gekoppelt mit einer beruflichen Grundbildung stellt die Berufsmaturität den wichtigsten Zugang zu einem Bachelorstudium an einer Fachhochschule im berufsverwandten Fachbereich im Hinblick auf die Übernahme von anspruchsvollen Aufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft dar.

Revision der Rahmenlehrpläne für Berufsbildungsverantwortliche

Die Rahmenlehrpläne für Berufsbildungsverantwortliche wurden 2011 erarbeitet und 2015 revidiert. Um den Herausforderungen der technologischen Entwicklung für Berufsbildungsverantwortliche besser gerecht zu werden, mussten diese Lehrpläne erneut revidiert werden. Die Revision ist auf diese Herausforderungen eingegangen und hat dabei wissenschaftlichen und technologischen Trends, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen sowie der praktischen Erfahrung der Beteiligten Rechnung getragen.

Erwachsenengerechte Angebote der beruflichen Grundbildung

Für Erwachsene bieten sich Erwachsenenklassen als Form des erwachsenengerechten Unterrichts in der beruflichen Grundbildung an. Der Überblick zu den Angeboten und der Anzahl betroffener Erwachsener ist für die Bildung solcher, auch überkantonal angebotenen Klassen, wichtig. Eine interkantonale Plattform ist hierfür ein nutzliches Instrument.

Berufsabschluss für Erwachsene: Anrechnung von Bildungsleistungen

Wer heute einen Berufsabschluss erwirbt, ist gerüstet für die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Damit Erwachsene ohne Berufsabschluss effizient zu einem Berufsabschluss gelangen, sieht das Berufsbildungsgesetz vor, dass vorhandene Kompetenzen («Bildungsleistungen») angerechnet werden. Die Anrechnung führt zu Dispensationen von Ausbildungs- oder Prüfungsteilen oder zu einer Verkürzung der Ausbildungsdauer.

Orientierungshilfe digitale Transformation in der beruflichen Grundbildung

Die digitale Transformation beeinflusst alle Lebensbereiche. Auch die beruflichen Grundbildungen sind von der digitalen Transformation betroffen. Die Trägerschaften berücksichtigen die Ansprüche der digitalen Transformation in der Berufsentwicklung. Mit einer Orientierungshilfe entsteht ein Werkzeug für die Trägerschaften, um die benötigten digitalen Kompetenzen zu erkennen.

digitalinform.swiss

Die 2019 lancierte Initiative «digitalinform.swiss» bot alle Akteure der Berufsbildung bedarfsorientierte Unterstützung, damit diese die Chancen des digitalen Wandels ausschöpfen können. Die Initiative wurde im Rahmen der bestehenden Projektförderstrukturen des Bundes betrieben und mit Aktivitäten zum Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Akteuren ergänzt. Ziel war es, Vorhandenes sichtbar zu machen und die Akteure untereinander besser zu vernetzen.

Blended Learning: Grundlagen und Rahmenbedingungen

Mit der Digitalisierung eröffnen sich in der Berufsbildung neue Möglichkeiten zur Unterstützung, Vernetzung und Steuerung von Lernprozessen. Die Einführung digitaler und lernortsübergreifender Lernmedien generiert Fragen, beispielsweise betreffend Governance, Datenschutz oder Transparenz. Verbundpartnerschaftlich abgestützte Grundlagen und Rahmenbedingungen zur Klärung dieser Fragen sind das Ziel dieses Projekts.

Optimierung der Datenflüsse: Programm «optima»

Das Programm optima schafft einen Rahmen für die Vereinfachung der Abläufe und den Austausch von Daten zwischen den Akteuren der Berufsbildung.